Am diesjährigen Weltmissionssonntag fand der Familiengottesdienst zugunsten der armen Christen im Nord-Osten Indiens statt. Zelebrant Pater David Gabriel teilte seine Erfahrungen als Landsmann und als Missionar dort gern mit den Gottesdienstbesuchern. Er sprach von den schlechten Verhältnissen und nannte unter anderem die durchgeführten, obwohl illegalen Arbeiten in den Kohleminen, eine Stadt mit nur 2 Stunden Strom pro Tag sowie Menschenhandel. Papst Franziskus sieht die Mission als sehr wichtigen Baustein in der Kirche. Jeder getaufte Christ sei Gesandter Gottes auf Erden und ist gesendet, um den anderen, v. a. den Hilfsbedürftigen, beizustehen. Im Evangelium verdeutlicht Jesus, dass Wohlhabende und Mächtige nicht Gottes Huld erlangen. Es handelt von einem Pharisäer, der Gott im Gebet dankt, dass er nicht arm und kein Sünder wie der Söldner ist und einem Söldner, der den Herrn reumütig und betend anfleht, ihm zu vergeben, da er gesündigt habe. Gott ist mit dem, der sich klein macht, denn der Herr erhöht den, der sich selbst erniedrigt.

Der Gottesdienst wurde von Kindern und Jugendlichen aus der Pfarrei mitgestaltet. Die musikalische Umrahmung übernahm der Lenghamer Gospelchor unter der Leitung von Frau Sandra Haslinger. Am Ende des Gottesdienstes verkaufte die KLJB (Katholische Landjugendbewegung) Bayerbach wieder „Eine-Welt-Waren“ an die Pfarrgemeinde. Den gesamten Erlös geben die Jugendlichen an den Weltladen in Pfarrkirchen weiter, damit das Geld den Menschen in ärmeren Ländern zugutekommt. Im Anschluss daran bewirtete Tante Emmas Supertruppe die Bevölkerung im Bürger- und Kulturhaus mit Kürbissuppe sowie Kaffee und Kuchen. Die Einnahmen daraus gingen an das Waisenhaus, das Pater David Gabriels Onkel in Indien leitet.

Alexander Göttl