Pater Kuriakose wurde in einem feierlichen Gottesdienst aus dem Pfarrverband verabschiedet. Sein Arbeitsschwerpunkt lag in der Pfarrei Bayerbach. Dort fand auch die Verabschiedung im Rahmen eines Pfarrverbandsgottesdienstes statt. Voller Dankbarkeit blickte der indische Geistliche zurück auf die Zeit im Pfarrverband. Er werde das Gute nicht vergessen, sagte er.

Sehr persönliche Worte zum Abschied fand Dekan Dr. Wolfgang Schneider. „Heute wollen wir Dir danken und von Dir Abschied nehmen. Das ist auch die Gelegenheit, ein wenig die gemeinsame Zeit Revue passieren zu lassen“, leitete er ein und erinnerte an das Jahr 2014 – „eine bewegte Zeit für Dich und uns alle“, so Schneider. Im August dieses Jahres war der damalige Bayerbacher Pfarrer Pater Josef völlig überraschend verstorben. Nach einer Zeit des Übergangs wurde der große Pfarrverband Wirklichkeit. „Dass diese neue Wirklichkeit gut akzeptiert worden ist, ist auch dein Verdienst“, würdigte Schneider. Pater Kuriakose sei mit viel Erfahrung ins Rottal gekommen. Er war nämlich schon 18 Jahre Priester und neun Jahre im Bistum tätig. Mit dem ersten Adventsonntag 2014 nahm er seinen Dienst im Pfarrverband auf. „Vorher warst Du noch in Rom bei der Heiligsprechung eures Ordensheilgen Kuriakose, dessen Namen Du trägst“, blickte Dr. Wolfgang Schneider zurück. Aufgrund seines herzlichen Wesens sei er schnell angekommen. Die Seelsorge in Bayerbach war sein Schwerpunkt im Pfarrverband. Aber nicht nur in Bayerbach, sondern in allen fünf Pfarreien des Pfarrverbandes hätten die Menschen Pater Kuriakose sehr geschätzt. „Schweren Herzens lassen wir Dich gehen, aber da es Dein fester Wunsch und Wille war und ist – und weder der Personalreferent noch ich Dich überzeugen konnten zu bleiben, müssen wir Dich gehen lassen“, lautete Schneiders Schlussfolgerung. Nach Diensten in den Pfarrverbänden Hutthurm, Arnstorf, Pfarrkirchen und im Pfarrverband Bad Birnbach beginnt Pater Kuriakose nun an neuer Stelle im Pfarrverband Osterhofen. „So wie wir traurig über deinen Weggang sind, dürfen sich die Menschen dort auf dich freuen: Sie werden dich bald ins Herz schließen, deinen Humor, deine Bescheidenheit und deine Sprachbegabung schätzen, werden sie wie wir deinen guten und glaubwürdigen Dienst als Priester annehmen“, war Schneider überzeugt. Ins gleiche Horn blies Bürgermeister Josef Sailer, der im Namen der politischen Gemeinde den Dank für das Wirken des Seelsorgers aussprach. Beim Stehempfang im Bürger- und Kulturhaus, der von den Ehrenamtlichen des Pfarrgemeinderates und des Pfarrverbandes ausgerichtet wurde, gab es noch viele gute Gespräche. Ein besonders Dankeschön kam übrigens von den Ministranten für die Begleitung und Förderung durch Pater Kuriakose. Den Gottesdienst umrahmten der Bayerbacher Kirchenchor unter der Leitung von Rudi Goldbrunner und Katrin Jetzinger an der Orgel musikalisch.

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