An jedem 13. im Monat pilgern Frauen und Männer zum Gartlberg, zur schmerzhaften Muttergottes. Wie viele Ängste, Nöte und Sorgen wohl schon Maria anvertraut worden sind – von unseren Pilgern und denen früherer Zeiten? Manche beten auch den Kreuzweg von der Stadt hinauf zum Gartlberg. Schon mancher hat so erfahren, dass Jesus am Kreuz der Menschen mitträgt und dass wir am Kreuz anderer mittragen können und sollen. Wer die Kirche betritt, macht dann eine überraschende Entdeckung. Denn oberhalb des Marienbildes steht im Zentrum des Altarbildes kein weiteres Marienbild. Das Altarbild zeigt vielmehr die Auferstehung Jesu Christi. Das ist ein wunderschönes Bild unserer österlichen Hoffnung. Auf unserem Lebensweg, auch auf dem Kreuzweg, gehen wir auf Jesus Christus zu. In ihm hat Ostern begonnen, durch ihn wird Ostern für uns alle wahr. Das österliche Licht und die österliche Hoffnung wünsche ich Ihnen von Herzen.

Ihr Pfarrer Dr. Wolfgang Schneider