Die Gläubigen aus der Pfarrei Kirchberg haben das Hochfest Maria Himmelfahrt in ihrer Kirche St. Pankratius feierlich begangen. Die meisten Menschen wissen, dass dieser Feiertag als Todestag der Mutter Gottes gilt. Man verknüpft damit auch Kräuterbüschel und deren Weihe. Was will uns eigentlich Gott an diesem Hochfest vermitteln? Diese Frage stellte Pater David in seiner Predigt den Gläubigen. Gott, der Herr über Leben und Tod, überlässt den, den er liebt nicht dem Tod, sondern er nimmt ihn auf in seine Herrlichkeit. So wie Maria, die Mutter Jesu. Sie war die Erste, die mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Auch wir als Gläubige Christen dürfen hoffen, dass wir einmal in Gottes Herrlichkeit schauen dürfen. Denn Gottes Liebe zu uns Menschen ist unendlich. Zum Schluss des Gottesdienstes segnete der Pater alle mitgebrachten Kräuterbuschen und sang in seiner Muttersprache noch ein Marienlied. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Organistin Brigitte Reisböck und ihr Sohn Michael, der mit seiner Trompete den Kirchenbesuchern Gänsehaut zauberte.