Zu den Ältären bei den Familien Lindinger (Ringstraße), Robl (Schlossstraße) und Schnall am Dorfplatz zogen die Gläubigen der Pfarrei beim diesjährigen Fronleichnamsumzug. Die letzte Station war der Altar der Kommunionkinder in der Pfarrkirche. An den festlich geschmückten Altären mit Blumenteppichen verkündeten die Pfarrvikare Pater Kuriakose und Pater Johnson das Evangelium und erbaten Gottes Segen mit der Monstranz. Ein Festgottesdienst mit Fahnenabordnungen der Ortsvereine wurde vorher in der Pfarrkirche gefeiert. Anlässlich des Hochfestes des Leibes und Blutes Christi (Fronleichnam) erinnerte Pfarrvikar Pater Kuriakose daran, dass wir am heutigen Tag nicht aus politischen oder gesellschaftlichen Gründen auf die Straße gehen, sondern für und vor allem mit Jesus, den wir als Hostie in der Monstranz in die Öffentlich tragen und der sich für uns in seinem Leib und Blut hingegeben hat. „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.“ (Johannes 6, 56). Diese Verbundenheit zu Christus wird beim letzten Abendmahl sowie bei jeder Eucharistiefeier aufs Neue hervorgehoben.

Nach der Prozession lud der Bayerbacher Frauenbund zu seinem Fronleichnamsfest beim Trachtenvereinsheim ein, wo die Festbesucher mit Essen und Trinken sowie Kaffee und Kuchen bestens bewirtet wurden.

Im Bild ist Bürgermeister und Kirchenpfleger Josef Sailer, der am 3. Altar am Dorfplatz die Fürbitten las, bevor Pfarrvikar Kuriakose den Segen erteilte. Der Baldachin wurde traditionell vom Trachtenverein getragen. Weitere Bilder unter auf dieser Seite.