Traditionell fand am Vorabend des vierten Adventsonntags in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ein besonders stimmungsvoller Gottesdienst statt.
Die Jugendfeuerwehr Bad Bimbach mit ihren Betreuern zog gemeinsam mit Kaplan Dr. Florian Haider, der als Vertretung für den erkrankten Pfarrer Heindl, aus Pfarrkirchen gekommen war, in das gut gefüllte Gotteshaus ein.
Wie geht es Jahr brachte die Jugendfeuerwehr das Friedenslicht aus Bethlehem in die Kirche und gab es weiter nicht nur an die Gottesdienstbesucher, sondern auch an die Feuerwehr Obertattenbach, die mit einer Abordnung denGottesdienst mitfeierte.
Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr waren außerdem beim Lesen der Texte mit in den Gottesdienst eingebunden, den der Jeremia Chor musikalisch gestaltete.
In seiner Predigt erklärte Kaplan Haider, daß man besonders in der Adventszeit über die exestenziellen Fragen nachdenken solle – warum bin ich der der ich bin, warum geschieht mir, was mir geschieht, usw. waren einige Fragen, die er hierbei herausstellte. „Das Ich hat den Charakter der Unausweichlichkeit und wird es wird überall vorausgesetzt“, so der Geistliche. Dass es hierbei nicht nur um das geht, was man an sich kennt und weiß, sondern auch um das, was man nicht weiß, wo man sich selbst fremd ist, wurde schnell klar.
„Eine gesunde Selbstliebe, die nichts mit Egoistmus zu tun hat, ist Voraussetzung für wahrhaftige Nächstenliebe und genau deshalb ist eine Herausforderung von Weihnachten, daß wir herausfinden, was unsere Lebensberufung auf Erden ist“, so Kaplan Haider zum Ende der Predigt.

Das Gruppenbild zeigt jeweils von links nach rechts:
vorne: Simon Kriegl, Julia Hofmann, Lena-Marie Müller, Laura Wellnhofer, Stefanie Lindl, Johannes Putz, Benjamin Reiser
hinten: Claudia Gruber, Jana Steiner, Anna-Lena Seestaller, Julian Schwate, Niklas Schwate, Johannes Zauner

Olivia Schwate