Am Sonntag,  17.02.2019 fand in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ein Familiengottesdienst statt, der unter dem Motto „Soll ich oder soll ich nicht“ stand. Die musikalische Umrahmung übernahm der Jeremia Chor.
In der Statio betrat Pfarrgemeinderatsvorsitzende Dagmar Feicht im Kostüm der Monster AG das Gotteshaus und erklärte den Gottesdienstbesuchern, daß sie etwas neues gelernt hat – nämlich, daß man eigene Energie bekommt, nicht nur wenn man andere erschreckt, sondern auch wenn man anderen Freude macht und sie zum Lachen bringt. Pastoralassistentin Teresa Aigner fügte hinzu, daß das leider noch nicht allen Menschen klar ist und leitete somit zu den Kyrie Rufen über.
Das Predigtspiel eröffnete Tatjana Pilzweger mit der Frage nach dem Lukas Evanglium des Tages, mit dem sie nichts anzufangen wisse.
Christine Feilhuber (als Engel) und Manuela Schmidt (als Teufel) stellten sich zu Tatjana Pilzweger und diskutierten über bestimmte Verhaltensweisen. „Wenn mich einer schlägt, schlage ich zurück“, meinte der Teufel, worauf der Engel entgegnete“Zurückschlagen bringt nicht – nur weitere Gewalt“. Und während der Teufel meinte „Wenn ich jemandem was Gutes tue, dann muss er mir mindestens genausoviel zurückgeben“ stellte der Engel dagegen „Ich erwarte keine Gegenleistung“. Dieses Hin- und Herdiskutieren brachte Tatjana Pilzweger aber noch mehr durcheinander.
Teresa Aigner verdeutlichte den Inhalt des Evangliums sogleich nochmals, indem sie wiederholte, daß Jesus sagt wir sollen nicht mimmer nur an uns denken und eine Gegenleistung erwarten. Jesus erinnert uns, so Aigner „je mehr wir anderen im Überfluß schenken, desto mehr bekommen wir auch selbst zurück“. „Ein Beispiel können wir auch im Fasching finden – wenn wir lustig sind, stecken wir andere mit unserer Freude an“. Dagmar Feicht (als Monster) fügte abschließend an, daß es viel mehr Spaß bereitet, Freude und Lachen zu verbreiten.
Im Rahmen der Gabenprozession brachten Kinder die Gaben zum Altar, wo sie sich zusammen mit Pfarrer Hans Heindl, der den Gottesdienst zelebrierte, zum Vater unser versammelten.
Am Ende des Gottesdienstes bekamen die Gottesdienstbesucher noch einen Faschingskrapfen. Außerdem erhielten sie kleine „Monster-Karten“, die immer wieder daran erinnern sollen, daß es schön ist, wenn man andere zum Lachen bringt.
 
Das Bild zeigt von links nach rechts: Pastoralassistentin Teresa Aigner, Teufel Manuela Schmidt, Sprecherin Tatjana Pilzweger, Engel Christine Feilhuber und Monster Dagmar Feicht. Im Hintergrund Pfarrer Hans Heindl zusammen mit den Ministranten und der Jeremia Chor.
 
Olivia Schwate