Nach der Sommerpause fand in der Pfarrei Kirchberg wieder ein sehr gut besuchter Familiengottesdienst statt. Dass Selbstgerechtigkeit gefährlich sein kann, wurde schon im Lukas-Evangelium deutlich, das vom von sich überzeugten „Pharisäer“ und dem zweifelnden „Zöllner“ handelte. Dekan Dr. Wolfgang Schneider machte die Gläubigen darauf aufmerksam, nicht der Gefahr zu verfallen, Mitmenschen vorschnell zu verurteilen und sie in „Schubladen“ zu stecken ohne Ihnen eine neue Chance zu geben. Anhand von drei Beispielen stellten Anna-Lena Plankl, Anita Schnall und Jana Rottammer die drei Stufen von Ersteinschätzung, Festhalten mit Zweifel bis hin zur totalen Selbstgerechtigkeit dar. Zur Gabenprozession zum Weltmissionssonntag brachten die Kinder Brot, Krug mit Wasser, Globus, Kerze, Blumen, Spielzeug, Buch und Kleidung zum Altar. Die musikalische Umrahmung übernahm Brigitte Reisböck. Über die Verstärkung durch Anna-Lena Plankl freute sich das Familiengottesdienstteam.

(Anita Schnall)