Sonntag, 03.12.2017 fand in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ein Familiengottesdienst statt, der die Überschrift trug „Nikolaus vor dem Burnout“. Den Eintrag in die Familienbibel gestaltete die Familie Neumayer aus Lengham . Für die musikalische Umrahmung sorgte der Jeremia Chor.
Gleich zu Beginn der Predigt, kam ein völlig erschöpfter Nikolaus (dargestellt durch Florian Kolbinger) in die Kirche. In einem Zwiegespräch mit Dekan Dr. Wolfgang Schneider stellte der Nikolaus fest, dass er vor lauter Hektik sogar seinen Helfer, den Krampus verloren hat.
Karin Schießl als Sprecherin und Dagmar Feicht als „Türhüterin über das Lebenshaus“ versuchten dann mit dem Nikolaus zusammen zu ergründen, was man tun kann, damit einem nicht alles über den Kopf wächst.
Veranschaulicht wurde dies auch durch Kinder und Erwachsene, die verschiedene Alltagsgegenstände in das „Lebenshaus“ hinein gaben, bis es total überfüllt war. Wo man dann selbst bleibt oder auch wo Gott bleibt, stellt sich hier als Frage.
Was man gegen diese „Überfüllung“ tun kann wurde sodann auch hervorgehoben. Nein-sagen, innehalten, nur eine Sache auf einmal tun, Freunde bitten, beten waren einige der Dinge, die dabei angesprochen wurden.
Nachdem im „Lebenshaus“ wieder Platz geschaffen wurde, regte der Nikolaus an, eine Kerze darin zu entzünden, als Zeichen für das Licht des Glaubens und der Freude, das in allen leuchten soll.
Zum Ende der Predigt wurde ein gemeinsames Adventlied über das Licht angestimmt.
Zum Vater unser versammelte sich der Nikolaus mit den Kindern um den Alltag, und betete dort gemeinsam mit Dekan Schneider das Vater unser. Anschließend gab er den Frieden an die Gottesdienstbesucher weiter. Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Gottesdienstbesucher noch einen Lebkuchen.

Das Bild zeigt von links nach rechts:
Dekan Dr. Wolfgang Schneider, Dagmar Feicht, Nikolaus Florian Kolbinger, Karin Schießl, Franzsika Brunner, Juliane Müller, Simon Wimmer, Kilian Müller, Antonia Tweraser (im Hintergrund der Jeremia Chor)

Olivia Schwate