Am Faschingssonntag fand in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt der nun schon traditionelle Gottesdienst mit dem Faschingsverein statt. Kinder-, Jugend- und Prinzengarde, Elferräte und Hofdamen, Bräunl, Präsident Josef Brunner, sowie allen voran die Tollitäten Frederik I. und Julia III. und die Kindertollitäten Raphael I. und Amelie I. zogen zusammen mit Ruhestandsgeistlichem Rudolf Kallmaier in das gut gefüllte Gotteshaus ein.
Der Geistliche freute sich sehr über die große lila Schar, die ein Zeichen der Freude zum Ausdruck bringen soll und lud sogleich Präsident Brunner mit den Tollitäten groß und klein ein, die Gottesdienstbesucher zu begrüßen.
In seiner Predigt ging Pfarrer Kallmaier auf den Aussätzigen, von dem im Markusevangelium die Rede ist, ein. Er hinterfragte, wie wir selbst mit solchen Leuten umgehen, mit Menschen, mit denen wir nichts zu tun haben wollen. Anschließend stellt der Geistliche heraus, was Jesus mit dem Aussätzigen macht – er geht auf ihn zu und berührt ihn. Was das für uns Christen heißt, macht er deutlich: “ Gott streckt in Jesus Christus seinen Arm ganz aus auf uns Menschen und sagt, magst du sein, wie du bist und was du bist, ich berühre dich“. Jeder soll sein wie er ist und er wird trotzdem geliebt von Jesus. Diese befreiende Botschaft, daß Jesus allen die Freundschaft anbietet, so der Geistliche, soll Freude bringen – nicht nur im Fasching.
Beim Lesen der Fürbitten wurden Präsident und Prinzenpaare nochmals beteiligt.
Zum Vater unser versammelte Pfarrer Kallmaier die beiden Prinzenpaare um den Altar und schickte sie anschließend zu den Gottesdienstbesuchern, um diesen den Frieden weiterzugeben.
Am Ende des Gottesdienstes verlas das Kinderprinzenpaar Raphael I. und Amelie I. noch ein Segensgebet in Versform, bevor Pfarrer Kallmaier den Segen spendete.
 
Das Foto zeigt den gesamten Hofstaat des Faschingsvereins, zusammen mit den Ministranten und Pfarrer Kallmaier
  
Olivia Schwate