Den vielen unermüdlichen Helfern in der Pfarrei „Danke“ zu sagen, das war das erklärte Ziel am „Tag der Ehrenamtlichen“. Nach einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt lud Pfarrer Hans Heindl in den Gasthof Wasner, wo Pfarrgemeinderatsvorsitzende Dagmar Feicht die Gäste begrüßten. Weit mehr als 100 Helferinnen und Helfer waren gekommen.

„Es ist schön, so viele Ehrenamtliche auf einmal hier zu sehen“, freute sich Pfarrer Heindl. Er dankte für alle großen und kleinen Dienste, die im Laufe eines Jahres anfallen. Kern der Veranstaltung waren Ehrungen. Diese galten zunächst Ilona Denk und Gisela Huber für vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten an verschiedenen Stellen über Jahrzehnte hinweg. Eine weitere gab es für jene, die für die Öffentlichkeitsarbeit sorgen: Robert Scheiblhuber, Olivia Schwate, Martin Hölzl-Schwate, Stefan Eder, Viktor Gröll und in Abwesenheit Bettina Gschneidner. Pastoralreferentin Teresa Aigner nahm die Ehrung von Micha Wimmer und Daniela Reiser (u.a. Erstkommunionvorbereitung, Familien-gottesdienst-Team) vor. Auch scheidende Ministranten wurden ausgezeichnet: Leander Schwarzbauer und Paul Webersberger (je zwei Jahre), Steffi Grabmeier, Julia Hilger und Laura Wimmer (je sieben) sowie in Abwesenheit Amalie Grabmeier (zwei), Selina Hirler (vier), Carina Hofmann (fünf), Johannes Riethmüller (sechs), Carina Eisenreich (sieben), Veronika Grabmeier und David Schreiner (je neun Jahre). Vor der Ehrung erstattete Kirchenpfleger Bertram Neureiter einen umfassenden Bericht. Demnach ist die Sanierung der Kirche St. Ulrich in Lengham abgeschlossen. Rund 20 000 Euro Eigenanteil muss die Pfarrei für das          52 000 Euro teure Vorhaben aufbringen. „In dem Betrag sind rund 8000 Euro enthalten, die auf ehrenamtliche Hand- und Spandienste entfallen. Das ist ein außerordentlich hoher Betrag“, sagte er. Derzeit stehe die Kirche St. Peter und Paulus in Schwaibach an. Bei voraussichtlichen Kosten von 165 000 Euro beträgt der Eigenanteil 57 000 Euro. Das große Sorgenkind aber ist laut Neurreiter die Kirche St. Johannes in Aunham. Ursprünglich lautete die Schätzung auf 354 000 Euro. Außen sind die Arbeiten bereits vollzogen. Doch als man mit der Innensanierung beginnen wollte, wurde der Bau sofort eingestellt. „Es stellte sich heraus, dass die Gewölbe keine Verbindung mehr zur Außenmauer haben“, sagte er. 87 000 Euro seien aber bereits ausgegeben worden. „Wir haben deshalb beschlossen, weiterzumachen.“ Eine neue Statik wurde erforderlich. Zwischenzeitlich kam auch die Genehmigung vom Denkmalamt dafür. Aus statischen Gründen geht es darum, Träger einzuziehen und die Gewölbe zu stabilisieren. Die Kosten steigen laut Neureiter auf rund 425 000 Euro, der Eigenanteil auf 152 000 Euro. Fakt sei aber, dass Nebenkirchen in Zukunft nicht mehr so aufwendig repariert werden könnten. Nun hofft man, dass die Finanzkammer in Passau die Pläne mitträgt, so der Kirchenpfleger. Wie er weiter mitteilte, wurde für Arbeiten rund um den Friedhof eine 450 Euro Kraft eingestellt. Pfarrer Hans Heindl kündigte an, dass es wieder Taize-Gebete geben wird, und zwar ab 7. November (19.30 Uhr) in der Pfarrkirche. Ein Passionskonzert ist für den 8. März 2020 terminiert. Eine besondere Reihe gibt es am 4. März 2020 jeweilsum19.30 Uhr im Pfarrheim: sieben christliche Updates. Das sind sieben Abende mit religiösen Themen und Pastoralreferent Gerhard Eckmüller vom Bistum Passau. Außerdem soll es von 2. bis 5. Juni eine viertägige Fahrt in den Schwarzwald und das Elsass geben.

Viktor Gröll