Am 08.11.2020 beging die Pfarrei Bayerbach das Requiem zum Totengedenken an Allerseelen mit zahlreichen Gläubigen. In der Lesung hörten wir, dass wir im Leben und im Tod ganz dem Herrn gehören, denn durch seinen Tod und seine Auferstehung ist Jesus zum Herrn über Leben und Tod geworden. Zelebrant Monsignore Rudolf Kallmaier Pfr. i. R. rief dazu auf, den Tod nicht aus dem eigenen Bewusstsein zu verdrängen, aber trotzdem nicht ständig voller Trauer zu sein. Der Glaube sei hier wichtig, so Kallmaier, weil er uns die Zuversicht gibt, dass unsere Verstorbenen nicht im Dunkel des Todes bleiben, sondern dank Jesu Tod und seiner Auferstehung in Gottes Reich der Herrlichkeit leben dürfen. Denn Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Diese Hoffnung bringt uns Freude und Frieden. Dabei sei z. B. der Reichtum und die Angesehenheit zu Lebzeiten nicht von Bedeutung, da im Tod – manche nennen ihn die einzige Gerechtigkeit auf Erden – alle gleich sind. Zum Gedenken an die Verstorbenen von November 2019 bis Allerheiligen 2020 waren vor dem Altar alle Sterbebilder mit einer brennenden Kerze feierlich aufstellt und Pfarrer Kallmaier las jeden einzelnen Namen mit Sterbetag vor. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgten Vera und Johannes Pirkl an der Orgel und mit Gesang.