Diese Frage stellte sich die Pfarrgemeinde Kirchberg im diesjährigen Faschingsgottesdienst. Nach der Station von Dekan Dr. Wolfgang Schneider begrüßte ein Clown (Anita Schnall) die kleinen Maschkera, die als Cowboys, Eisprinzessinnen, Rapunzel, Mäuse, Marienkäfer, Piraten und sogar als Darth Vader gekommen waren. Anstelle der Predigt wurde ein Rollenspiel vorgetragen:

Sprecherin (Silke Huber) machte die Einleitung. Doch sie wurde jäh von einem Egomanen (Armin Hölzl) unterbrochen. Dieser behauptete, dass nur ER etwas ganz besonderes sei und dass nur ER geliebt wird, egal wie egoistisch sein Verhalten ist. Der Clown wies ihn darauf hin, dass Paulus in der heutigen Lesung im Hohelied der Liebe nicht nur ihn meinte, sondern dass jeder Einzelne von Gott geliebt wird und zwar mit all seinen Fehlern und Schwächen. Wir sollten immer wieder aufs Neue versuchen zu lieben und diese Liebe weiter zu schenken.

Abschließend bedankte sich Dekan Dr. Wolfgang Schneider bei all den Mitwirkenden und mit viel Applaus endete dieser eindrucksvolle Gottesdienst. Für jeden Kirchenbesucher gab es einen Krapfen und es wurden Tulpen verkauft. Der Erlös daraus kommt den Leprakranken zugute.

(Anita Schnall)