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Pfarrkirche St. Leonhard – Asenham

Geschichte

Ursprünglich Filiale der Pfarrei Birnbach. I859 Expositur, ab 1898 Pfarrei.

Bauwerk

Die Pfarrkirche wurde im 15. Jahrhundert als Schlosskapelle erbaut. Später wurde sie um das Langhaus und dem Turm erweitert. 1873 erfolgte der Neubau des Langhauses unter Verwendung einer älteren Umfassungsmauer zusammen mit den südlichen Anbauten. 1882 wurde der Turm neu gebaut, 1906 erfolgte die Weihe. 1996 wurde der neugotische Hochaltar nach zwischenzeitlicher Entfernung wieder aufgestellt. Das Langhaus besitzt eine Flachdecke zu drei Achsen und eine doppelte Westempore. Das eingezogene, niedrige Presbyterium hat zwei Joche mit Dreiachtelschluss, Strebepfeiler und Netzrippengewölbe. An der Langhaus-Südseite befinden sich unter einem gemeinsamen Pultdach die Vorhalle, der Aufbahrungsraum und die zum Langhaus hin offene Seitenkapelle. Östlich schließt sich die zweigeschossige Sakristei an. Der Westturm besitzt einen Aufsatz mit abgeschrägten Kanten, Eckstreben und einen Spitzhelm über vier Giebeln. Die Kirche ist ausgestattet mit einem Hochaltar (um 1900), einer Marienfigur (um 1480), einem Altar im Eingangsraum (um 1700), einem Volksaltar und Ambo (1996), Kreuzweg und Taufstein (um 1900), einem Gemälde der Schmerzensmutter (um 1800) und einigen Heiligenfiguren (Hl. Josef, Maria mit Kind, Hl. Bruder Konrad von Parzham, Hl. Leonhard und Hl. Ägidius). Die Pfarrkirche besitzt drei Glocken.

 

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Nebenkirche St. Georg – Hölzlberg

Die Nebenkirche St. Georg auf dem Hölzlberg wurde 1287 geweiht. Die Sakramentsnische stammt aus der Erbauungszeit, der Hochaltar ist barock. Nach der Säkularisation ließ der königliche Stiftungsadministrator von Pfarrkirchen diese Kirche versteigern. Sie wurde von Michael Abtmeier, Bauer in der Wimm, für 210 Gulden ersteigert, dazu der Kirchhofplatz für 48 Gulden. Das Versteigerungsprotokoll veröffentlichte Erich Eder in den Ostbayrischen Granzmarken von 1962/1963.

 

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Kapelle in Steina