Ausführliche Berichte von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, aber auch von Dekan Dr. Wolfgang Schneider, prägten den Pfarrabend auf dem Lenghamer Arterhof. Zudem standen Ehrungen auf dem Programm.

Den Auftakt machte Kirchenpfleger Hermann Müller. Er blickte auf die Innenrenovierung der Pfarrkirche 2013 bis 2014 zurück. „Es waren Nacharbeiten nötig, weil sich Kondenswasser in der beheizten Kirche gebildet hat“, sagte er. Weil die Lautsprecheranlage lange Zeit nicht funktionierte, sei sie nun erfolgreich von einem anderen Anbieter hergerichtet worden. Zusätzliche Kosten habe die Diözese übernommen.
Als „leidige Sache“ bezeichnete er die Sanierung der St. Johanneskirche in Aunham. Seit dem 15. Oktober 2016 stehen dort die Arbeiten. Grund ist nach seinen Worten die Wasserentnahme für den nahe gelegenen Golfplatz. Die Wasserförderung sei nun aber stark zurückgefahren worden. „2018 könnte also die Weiterführung der Sanierung erfolgen“, hofft der Kirchenpfleger.

Eine Erstbegehung mit dem Diözesanamt fand nach seinen Worten in der Schwaibacher Kirche Peter und Paul statt. Es gehe um eine Teil-Innenrenovierung für 80 000 bis 90 000 Euro. Die Sanierung der St.-Ulrich-Kirche in Lengham beginne schon in wenigen Tagen, so Müller weiter. Bei einer Überprüfung seien Schäden festgestellt worden. Er rechnet bei der Notmaßnahme mit Kosten von 25 000 Euro, gut 8000 Euro betragen die Eigenleistungen.

Abgeschlossen ist die Sanierung der südwestlichen Kirchhofsmauer. Von der Feststellung der Mängel bis zum Schluss seien sechseinhalb Jahre vergangen, sagt er. Es sei mit viel Fingerspitzengefühl gearbeitet worden, so der Kirchenpfleger. Die Baukosten beliefen sich auf knapp 140 000 Euro, der Eigenanteil lag bei 35 000 Euro. Einige Arbeiten für rund 12 000 Euro waren auch am Ruhestandsgeistlichenhaus fällig.

 Nach einer Begehung durch Bernhard Hölzl steht fest, dass auch wackelige Kirchenfenster in der St.-Maria-Kapelle in Luderbach gerichtet werden müssen. Sehr bemüht sei man, die Ordnung auf dem Naturfriedhof wieder herzustellen. „Es ist ein bisserl geschlampt worden“, meinte Müller. Wie er sagte, seien derzeit alle Urnengräber belegt. Planung, Finanzierung und Genehmigung bräuchten aber Zeit. Dank sagte Müller an Albert Ortanderl und allen Helfer für die Pflege: „Der Friedhof schaut sehr sauber aus.“

Anhand einer Bildershow ließ Pfarrgemeinderatsvorsitzende Dagmar Feicht das letzte Jahr Revue passieren. Sie wies darauf hin, dass im nächsten Februar schon wieder Wahlen sind. Neben vielen Anlässen stellte sie die erste Firmung mit 16 besonders heraus. Feicht und Dekan Wolfgang Schneider dankten allen Haupt- und Ehrenamtlichen in Pfarrei und Kirchenverwaltung.

„Das ist eine große Schar von mehr als 300 Menschen“, sagte Schneider. Er blickte auch auf das „Super-Kirchenwahljahr“ 2018. Im Februar geht es um die Besetzung der Pfarrgemeinderäte, im November dann um die Kirchenverwaltungen.

Dann standen Ehrungen auf dem Programm. Von den Ministranten wurden Annika Hebestadt, Frederika Franzke, Adrian Meier, Tobias Beiler, Sophia Tomaschefski und Christina Wimmer ausgezeichnet. Für ihr Engagement im Krankenhausbesuchsdienst wurden Karin Schießl, Rita Nömmer, Bettina Loibl, Martha Kagerer, Anneliese Wagner, Theresia Goldbrunner, Teresa Aigner, Christa Neureiter, Daniela Reiser und Angela Wagner gewürdigt. Ein besonderes Dankeschön für ihre langjährige Hilfe beim Pfarrfest erhielt Anna Nöbauer.

Viktor Gröll