Am Sonntag, 22.04.2018 fand in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ein Familiengottesdienst zum Thema „Guter Hirte, oder?“ statt. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Jeremia-Chor. Gleich eingangs erwähnte Dekan Dr. Wolfgang Schneider, daß dies ein ganz besonderer Familiengottesdienst sei, weil BGR Johann Schossleitner zusammen mit Maria Lindinger den Eintrag in die Familienbibel gestaltet hat.
In seiner Statio geht Dekan Schneider weiter auf Schafe ein, die keineswegs „dumme Schafe“ sind, sondern sie wissen, daß man nur mit Zusammenhalt in der Herde gut durchs Leben kommt und auch, daß sie einen Hirten brauchen, der sie führt. „Deshalb sagt Jesus, ich bin für Euch alle wie ein guter Hirte, ich möchte mit Euch durchs Leben gehen und Euch zum Leben führen“, so Schneider.
Das in der Familienbibel gestaltete Evangelium las BGR Johann Schossleitner vor und erinnerte am Ende an die Statue vom guten Hirten, die er vor 16 Jahren zum 40jährigen Priesterjubiläum von der Pfarrei Bad Birnbach erhalten hatte und über die er sich heute noch freut.
Zum Beginn der Predigt unterhielten sich zwei Kommunionkinder (Viktoria Seestaller und Tim Rieger) über Freundschaft, genauer gesagt darüber, was nötig ist, um sich gegenseitig kennenzulernen.
Dekan Dr. Wolfgang Schneider stellte so die Brücke zum Evangelium her, das Jesus uns geschenkt hat, um ihn kennenzulernen, weil wir durch das Evangelium viel über Jesus erfahren. Für dieses Kennenlernen sind ebenso Geduld und Vertrauen nötig, betonte der Geistliche.
Anschließend stellten Karin und Julia Schießl das Johannesevangelium vom Guten Hirten nochmals in den Mittelpunkt, indem sie darstellten, welche Aufgaben ein guter Hirte zu erfüllen hat. Ebenso erläuterten die beiden Sprecherinnen, daß die Schafe auch auf den Hirten hören müssen, damit sich der Hirte gut um sie kümmern kann. Bei Jesus dem Guten Hirten ist dies genauso, daß man seine Nähe suchen muß, um ihn kennenzulernen. Einige Kommunionkinder (Leni Anzeneder, Hannah Bauer, Sophie Haslinger, Tracy Nguyen und Nina Thoni) führten Beispiele an, wie man Jesus näher kommt: beten, in der Bibel lesen oder Gottesdienst feiern, usw.. Zum Abschluß der Predigt waren die Gottesdienstbesucher eingeladen, sich darüber auszutauschen, wie sie Jesus begegnet sind und was sie von ihm erfahren haben.
Im Rahmen der Gabenprozession brachten die Kinder die Gaben zum Altar und versammelten sich dann dort zum gemeinsamen Vater unser mit Gesten (siehe Foto).
   
Olivia Schwate