15 Jahre Jeremia-Chor – das wurde im Artrium im Rahmen eines großen Konzertnachmittags gefeiert. Der Andrang war so groß, dass einige Gäste das Konzert vom Wandelgang aus verfolgten – die Saaltüren blieben kurzerhand offen. Weit über 300 Besucher sind es gewesen, die mit Chorleiterin Olivia Schwate und ihren Mitstreitern auf der Bühne das Ereignis freudig begehen wollten. Das Motto lautete „Pure Lust am Singen“ – und es spiegelt auch den Ursprungsgedanken wieder. Etwas Understatement betrieb man damit schon, weil der Chor mittlerweile auch zahlreiche Instrumentalisten in seinen Reihen hat.

Es war im Jahr 2003, als der Chor mit gerade einmal fünf Mitgliedern gegründet wurde. Diakon Mario Unterhuber war die treibende Kraft, mit Olivia Schwate fand er schnell eine Leiterin, die sich zum Motor des neuen Projekts entwickelte. Heute umfasst der Jeremia-Chor 53 Mitglieder und sieben Instrumentalisten.

Das Konzert war in mehrere Teile gegliedert. Zunächst wurde die Geschichte im Fünf-Jahres-Turnus musikalisch beleuchtet. Vorgetragen wurden hier Lieder wie „Zur Mitte kommen“, „Frieden wünsch ich dir“ oder „Venite adoremus“. Die zweiten fünf Jahre wurde mit Songs wie „Richte uns auf“, „Ich wünsche Dir Zeit“ oder „Unser Vater“ beschrieben, während die letzten fünf Chorjahre von „Wo ich auch stehe“, „Anker in der Zeit“ oder „Mein Ziel“ charakterisiert wurden.

Nach der Pause ging es zunächst mit „Kiss the Rain“ instrumental weiter, ehe Lieblingslieder des Chores an der Reihe waren. Zu hören waren „Hey liaba God“, „Ein freundlicher Blick“, „All das wünsch ich dir“, „Worte zum Leben“ und „Lege deine Sorgen nieder“. Weltliches gab es auch, und zwar in Form von zwei Schlagermedleys, Chorhymnen und „Musik ist was wir lieben“.

Durch das Programm führten Sofia Ruf und Lena Berger. Ihren Ausführungen war zu entnehmen, dass die endgültige Namensgebung etwas auf sich warten ließ und der „Jeremia-Chor“ sich erst einige Jahre nach der Gründung den Namen des Propheten auswählte, um damit auch klar zu machen, welche Botschaft vermittelt werden soll: Glaube, Liebe und Hoffnung.

Für Leiterin Olivia Schwate gab es seitens der Chorgemeinschaft am Ende des Konzerts Blumen zum Dank für das große Engagement, die stellvertretend für alle von Kathi Wagmann überreicht wurden. Anstatt großer Worte dazu gab es für Olivia Schwate ein persönliches Lied: True Colours, vorgetragen von Lisa Bobenstetter und Daniel Allertseder.

Zum emotionalen Finale des Konzerts trug auch Diakon Mario Unterhuber bei, der zuvor schon aus seiner Sicht auf die Geschichte des Jeremia-Chores zurückblickte und damit einige Erinnerungen weckte. Der Chor lud dann zum gemeinsamen Schlusslied ein, eine eigene Version des Hits „Pure Lust am Leben“, das in „Pure Lust am Singen“ umgetextet wurde und so das Motto bestens aufgreifen konnte.

Unter den Gästen waren auch Dekan Dr. Wolfgang Schneider, Pfarrer Hans Heindl, Ruhestandsgeistlicher Rudolf Kallmeier, Pastoralreferentin Teresa Aigner sowie 3. Bürgermeisterin Dagmar Feicht.

 

Viktor Gröll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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